Meine besten drei Tipps für weniger Stress im Haushalt mit Kindern

Von Elena Krefeld

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Anzeige / Ich bin Mama. Ja, das bedeutet erst einmal, dass ich Kinder habe. 

Es bedeutet aber auch, dass der Haushalt bei uns auf einmal nicht mehr “so nebenbei” läuft wie früher einmal, als man den größten Teil des Tages nicht zuhause war, abends zu zweit etwas gegessen hat und einmal in der Woche zwei Maschinen Wäsche gewaschen hat.  

Denn mit jedem Kind mehr steigt auch die Anzahl der To-Dos im Haushalt an: Auf einmal muss winzig kleine Babykleidung gewaschen werden, die mehrfach am Tag mit Milch bespuckt wird. Und wenn du denkst, es wird jetzt langsam besser, kommen die ersten Zähne durch und die Oberteile sind dauerfeucht und müssen auch oft gewechselt werden. 

Danach steht die Beikosteinführung auf dem Plan und du versuchst von da an Möhrenflecken aus der Babykleidung und den Polstern herauszubekommen.

Sobald die Kleinen krabbeln können, ist absolut nichts mehr vor ihnen sicher und du räumst ständig alles um und weg. Was für eine Dauer-Unordnung zuhause sorgt und abgerollte Klopapierrollen im Bad. 

Am meisten hat es mich aber überrascht, wie schmutzig der Boden auf einmal ist: Nach jeder Mahlzeit sieht es unter dem Tisch und vor allem unter dem Hochstuhl so aus, als ob jemand den Inhalt einer vollen Bio-Tonne ausgekippt hätte. 

Du merkst es: Man kann es sich kaum vorstellen, wenn man es noch nicht selbst erlebt hat. Und nein, man kann da relativ wenig an den Ursachen machen, es ist halt eine Phase. 

Was man aber machen kann, ist jeden verfügbaren Trick anzuwenden, um sich die Arbeit im Haushalt mit Kleinkindern etwas leichter zu machen. Ich hab hier meine besten drei für dich gesammelt.

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Ändere die Putzroutine

Früher, vor den Kindern hast du vermutlich mit deinem Partner zusammen einmal die Woche alles auf einmal gründlich geputzt: Das Bad, die Küche, die Wohnräume, dazu die zwei Maschinen Wäsche und ihr wart wieder für eine Woche fertig. Mit Kindern wird das erstens nicht reichen (denk an die ausgekippte Biotonne unterm Esstisch) und zweitens wirst du vermutlich nicht mehr so viel Zeit am Stück haben, um am Wochenende gemütlich zu zweit alle Räume am Stück zu putzen. 

Deshalb empfehle ich dir, die Putzroutine aufzuteilen in einzelne Aufgaben, die zeitlich flexibel im Laufe der Woche erledigt werden können. Die Kinder haben gerade gebadet? Super, dann kann einer sie abtrocknen und ins Bett bringen, während der andere in der Zeit die Badewanne und den Boden im Badezimmer putzt. Der vermutlich eh überschwemmt wurde und nass ist. 

Dein Partner geht duschen? Die perfekte Gelegenheit, um die Dusche direkt mit zu putzen. Und abends beim Fernsehgucken kann man zu zweit die Wäsche zusammenlegen.Ab wann können Kinder im Haushalt helfen

Binde die Kinder mit ein

Ich weiß, diesen Tipp hast du bestimmt schon öfter gelesen. Dabei ist das gar nicht so leicht. Man hat sich so sehr daran gewöhnt, sich um dieses kleine Wesen zu kümmern, dass man manchmal den Moment verpasst, an dem ein Kind gar nicht mehr so klein ist und durchaus schon kleinere Aufgaben übernehmen kann. Im gemeinsamen Haushalt. Denn genau dieses Verständnis möchten wir Kindern ja so früh wie möglich auch mitgeben: Der Haushalt gehört uns allen, wir sind als Familie alle dafür verantwortlich, dass es hier aufgeräumt und sauber ist. Und mit diesem Grundverständnis ist es für Kinder auch ganz normal, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzuhelfen. 

Bei uns klappt es gut, dass die Kinder monatlich wechselnde feste Aufgaben haben, für die sie dann einen ganzen Monat lang verantwortlich sind. Dadurch, dass diese Aufgaben immer rotieren und so jedes Kind alle drei Monate dran ist, klappt das wirklich gut. Die Kinder sind jetzt sechs, neun und elf Jahre alt. Mit sechs braucht man natürlich bei einigen Dingen noch mehr Unterstützung als mit elf. Aber es ist schön zu sehen, wie stolz die Kinder sind, wenn sie ihren Teil zum Haushalt zu beitragen können. 

Am Wochenende mache ich es auch oft so, dass ich für jedes Kind eine kleine ToDo-Liste schreibe (wieder zum Alter passend) und sie diese dann im eigenen Tempo bearbeiten und nacheinander abhaken können. Für die Kleinsten kann man da auch gut mit Bildern arbeiten und einfache Aufgaben aufschreiben wie zum Beispiel: Deinen Papierkorb leeren, das Bett machen, die Puppenkleidung in die Box räumen. 

Nutze die Technik

Eine der besten Anschaffungen in den letzten Jahren war eindeutig der Saug- und Wischroboter, den wir seit knapp zwei Jahren haben. Ich bereue es, dass wir den nicht schon hatten, als es unter dem Esstisch noch mehrmals täglich aussah, als ob besagte Bio-Tonne umgekippt wäre. 

Du glaubst gar nicht, wie schön das Gefühl ist, wenn man mit den Kindern auf dem Spielplatz ist und Rocky (ein Roborock S7) in der Zeit das Haus saugt und wischt. Und wenn ich es mal vergesse, ihn beim Verlassen des Hauses anzustellen, dann kann ich ihn auch problemlos von unterwegs aus über die App starten. 

Über die App kann man auch alles andere einstellen: 

  • Soll Rocky nur einzelne Räume oder Zonen reinigen? Das benutze ich zum Beispiel gern nach dem Essen, dann putzt er einmal rund um den Esstisch. 
  • Soll er nur saugen und / oder wischen? 
  • Soll er besonders gründlich putzen oder nachts nur leise im Flüstermodus saugen?
  • Oder soll er regelmäßig jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit putzen? 

Man kann wirklich alles so einstellen, dass es genau zum eigenen Familienleben passt!

Nach getaner Arbeit fährt Rocky dann wieder zu seiner Station. Diese saugt den eingesammelten Schmutz aus Rockys Staubbehälter in einen größeren Staubbeutel, den ich nur alle paar Wochen einmal entleeren muss, und lädt seinen Akku wieder voll. Außer seinen Wassertank zu befüllen und das Wischpad auszutauschen, muss man einfach nichts mehr machen. Er hat sogar selbst einen Grundriss erstellt. Ich konnte dann darauf Räume anlegen und ihm sagen, in welcher Reihenfolge und wie er den jeweiligen Raum putzen soll.  

Mir hat Rocky schon so viel Stress erspart. Seitdem wir ihn haben, bleibe ich sogar entspannt, wenn die Gummistiefel nach der KiTa IM HAUS ausgekippt werden und danach der halbe Sandkasten im Flur liegt. Auch Brötchenkrümel nach dem Frühstück machen mir keinen Stress mehr. Ich weiß ja ganz genau, dass es für mich nur einen Knopfdruck bedeutet und dann kann ich den Schmutz vergessen. Weil Rocky sich darum kümmert. 

Vor ein paar Wochen haben wir uns dann sogar einen zweiten Rocky (Robbie, den Q Revo von Roborock) angeschafft. Dieser kann sogar noch mehr als Rocky: 

Die Station von Robbie saugt nämlich nicht nur nach getaner Arbeit den Schmutz aus seinem Staubbehälter, sie hat auch noch zwei große Frisch- und Schmutzwassertanks und befüllt damit selbstständig seinen Wassertank immer wieder neu. 

Während der Reinigung (und natürlich kannst du auch hier wieder über die App einstellen, in welchen zeitlichen Intervallen er das machen soll) und wenn er damit fertig ist, reinigt er an der Station seine Wischpads selbstständig. Also muss ich wirklich nichts mehr machen, als alle paar Tage / Wochen den Staubbeutel zu entleeren und die Wassertanks zu füllen, bzw. zu entleeren. 

Jetzt kümmert sich Rocky immer um die obere Etage und Robbie um die untere. Und seitdem sauge ich nur noch die Treppen – um die Böden kümmern sich unsere beiden Helfer! 

Ich war übrigens überrascht, dass die Preise für die Saug- und Wischroboter in den letzten Jahren so stark gefallen sind. Der Q Revo kann mehr als der S7 und kostet heute trotzdem weniger als das, was ich vor knapp zwei Jahren für den S7 bezahlt habe. 

Also mein Rat an dich: Gönnt euch einen Robbie! Du wirst überrascht sein, wie gut er reinigt und wieviel Arbeit er dir abnimmt. 

Bestell am besten noch vor den Feiertagen deinen Robbie (Tannennadeln und Kekskrümel werden dich dann nicht mehr stressen)! Hier findest du noch einmal alle Infos zum Q Revo.

Auf ein entspanntes neues Jahr 2024!

Deine 

Elena

Elena Krefeld

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Hallo, ich bin Elena

Deine Expertin für ein entspannteres Mamaleben.

Als Mama von drei Kindern weiß ich ganz genau, wie herausfordernd das Leben mit Kindern manchmal sein kann: Die Kinderbetreuung, der Haushalt, der Beruf und das Sozialleben müssen organisiert werden und gleichzeitig möchte man auch noch Zeit für sich selbst und den Partner übrig haben.

Die eigenen Bedürfnisse bleiben da leider häufig auf der Strecke und zusätzlich hat man als Mama auch noch oft das Gefühl, in der Partnerschaft für alles allein verantwortlich zu sein.

Ich helfe dir dabei, aus genau dieser Mama-Falle herauszukommen!

Als Mama habe ich in den letzten fast zwölf Jahren viele Tipps und Tricks gelernt, die das Familienleben erleichtern. Und dank meiner Erfahrung als Unternehmensberaterin habe ich einen Weg gefunden, wie man in einer Elternbeziehung die Verantwortung so aufteilen kann, dass man sich mit dem Partner wieder als Team fühlt.

Genau dieses Wissen gebe ich nun an dich weiter.

Dazu teile ich auf Instagram, im Podcast und auf der Website meine besten Tipps und Tricks, die das Leben mit Kindern erleichtern. Und mit meinem Workbook “Raus aus der Mama-Falle” helfe ich dir dabei, deinen Mental Load zu senken und endlich eine gleichberechtigte, zufriedene Partnerschaft zu leben.

Ich möchte gern, dass du endlich wieder mehr Zeit für dich und deine Kinder hast und dass sich die Beziehung zu deinem Partner verbessert.

Das Mamaleben ist ein Marathon und kein Sprint!

Und du hast es verdient, dir das Mamaleben etwas leichter zu machen.