Tag 12 – Tag eins von drei in der Disneyworld

Wir sind heute morgen tatsächlich direkt nach dem Frühstück in die nahe gelegene Disney World gefahren.

Und dann haben wir die Hollywood Studios geentert!
Bei den T-Shirts hab ich mich gestern dann für die Farben rot und blau entschieden. Die Jungs waren auf jeden Fall happy und mit Motti hätten wir Werbung machen können, so viele haben uns auf sie angesprochen (sooooooo cute).

 (sie sitzt hier nur fürs Foto, keine Sorge)

Ich hatte also endlich meinen Mama-Tochter-Partnerlook und die Jungs den Papa-Sohn-Partnerlook.

Als erstes waren die Jungs in einem 3D-StarWars Film.

Dann war ich mit den Kindern in der 3D-Muppetshow.
Danach waren die Jungs im Tower of Terror… Ein bisschen Grusel und ein Fahrstuhl, der plötzlich runterfällt, während man drin ist. Irgendwie bekloppt, dass man dafür sogar bezahlt und noch ewig ansteht😆
Angeblich 35 Minuten anstehen, tatsächlich waren es 1,5 Stunden.
Tigerchen fand es nicht gut, dass er plötzlich „runterfiel“, aber unser Bärchen fand es super. Motti und ich haben gewartet (und gewartet und gewartet und gewartet).
Was praktisch ist: Wenn man mehrere Kinder hat, von denen nicht alle mitfahren können, dann steht nur einmal ein Erwachsener mit (bei uns) den zwei Kindern an, der zweite Erwachsene darf dann direkt im Anschluss mit den beiden ohne nochmal warten zu müssen fahren. Genannt „Riders Switch“. Auf jeden Fall hat sich da mal einer Gedanken gemacht. Und in den anderen Parks ist es wohl auch so geregelt, wird nur anders genannt.
Hier mal eine Übersicht über die gesamte Disney World.

Es ist wirklich fast schon erschreckend, wie riesig das ganze Areal ist. Wie eine Stadt in einer Stadt.
Nachdem das erste Disneyland 1955 in Anaheim eröffnet worden war und in der Folge sehr erfolgreich war, kauften Investoren das Land drumherum auf, so dass keine Erweiterung des Parks mehr möglich war.
Um das Problem in Orlando zu umgehen, kaufte Disney bereits Anfang der 1960er Jahre nach und nach Grundstücke in der Umgebung heimlich über diverse Tarnfirmen auf, damit es zunächst geheim blieb (und andere Investoren die Grundstücke nicht wegschnappen konnten), dass dort ein neuer Park eröffnet werden sollte.
Der Plan ging offensichtlich auf und 1971 wurde Disneyland Orlando eröffnet – heute ist das Areal 15.000 Hektar groß und beherbergt vier Parks, zwei Wasserparks und 23 Hotels.
Nach dem Terrorturm gab es erst mal etwas zu essen. Gesunde Pizza… wir sollten langsam Vitaminpillen zu uns nehmen. Die Ernährung leidet hier wirklich.
Das Essen kann man in der offiziellen App irgendwann am Tag vorbestellen und direkt bezahlen. Wenn man sich dann dem Restaurant nähert, kann man auf „Ich bin jetzt da, bitte loslegen“ klicken und man kann innerhalb von Minuten seine Bestellung abholen.
 Klappt super und ist wirklich praktisch.
Zusätzlich zu vielen anderen praktischen Sachen kann man in der App auch die begehrten „Fast Passes“ buchen. Die „Fast Pass“-Tickets sind die Genehmigung, innerhalb eines einstündigen Zeitfensters bevorzugt und ohne (oder mit nur geringen) Wartezeiten in ein Fahrgeschäft zu können.
Und die sind deshalb so begehrt, weil man sonst bei beliebten Sachen teilweise 180 Minuten anstehen kann.
Hier die aktuellen Wartezeiten um zehn Uhr abends in den Hollywood Studios:

Da kann man sich denken, wie die Zeiten mittags aussehen.

Die aktuellen Wartezeiten oben habe ich auch aus der App, sie zeigt die nämlich ständig aktuell an und navigiert einen auch innerhalb des Parks. Wirklich gut gemacht (wenn das WLAN im Park sich nicht ständig wieder abmelden würde, das nervt etwas).
Nach unserem Mittagessen haben die Männer sich dann eine Stunt-Show von Indiana Jones angeschaut. Die war wohl auch beeindruckend.

Weil heute Abend ein Special-Star Wars-Event stattfindet, schloss der Park ab sechs Uhr. Dafür konnten wir wegen des Events aber viele verkleidete Star Wars-Fans im Park bewundern.
Wir waren aber auch langsam ziemlich kaputt nach dem langen Tag. Das Wetter war übrigens gar nicht so schlimm wie gedacht. Es hat zwar ab und zu geregnet, aber immer nur kurz. Und der Wind und Regen waren eigentlich sehr erfrischend bei den um die 30 Grad.
Stillen war schwierig. Irgendwie ist das Thema hier gar nicht existent. Ich hab bisher keine andere Frau gesehen, die stillt. Und es gab im ganzen Park nur einen geeigneten Family-Raum, der aber direkt am Eingang ist. Doof zu laufen… also im Behinderten-WC im Stehen oder auf einer Mauer in einer Ecke mit Tuch drüber. Sehr unentspannt.
Morgen machen wir hier Ruhetag, Dienstag gehts dann mit folgenden Fast Passes im Hauptpark Magic Kingdom (der mit dem Cinderella Schloss) weiter: