Über mich

Herzlich willkommen auf meinem Blog, liebe Leserin!

Ich freue mich, dass du dich hier ein bisschen umschaust. Umso mehr, da ich genau weiß, wie wenig Zeit wir Mamas für solche Freizeitaktivitäten haben.

Deshalb beeile ich mich jetzt und erzähl dir etwas über mich und wie ich auf die Idee zu diesem Blog kam.

Hier die Kurzfassung. 

Mein Name ist Elena und ich bin aktuell knapp 37 Jahre alt.

Ich mag eher (die Wahrheit liegt aber meistens irgendwo dazwischen):

  • Kartoffeln als Pommes
  • bösen Humor als intellektuellen Wortwitz
  • Familienbett als schlafen lernen
  • selbstkritisch als unreflektiert
  • plappern als schweigen
  • Fleisch als Tofu
  • stillen als Fläschchen
  • Sommer als Winter
  • schreiben als anrufen

Zusammen mit dem besten Mann der Welt dürfen wir drei Kinder (zwei Jungs und ein Mädel) im Alter von unter eins, vier und sechs Jahren beim Großwerden begleiten und mit ganz viel Liebe überschütten.

Und hier die lange Version:

Ich wurde Anfang der 1980er Jahre geboren und lebe mit meinen drei Kindern (das brüllende Tigerchen 2012, unser pragmatisches Bärchen 2014 und die süße Motte 2017) und dem besten Mann der Welt zusammen in einem Häuschen mit kleinem Garten. Die Stadt liegt in NRW und ist auch eher klein – dafür sind Grünflächen, Kindergärten und Schulen schnell erreichbar. Man kennt sich hier ein bisschen, aber auch nicht zu gut. Für uns genau die richtige Mischung.

Der beste Mann arbeitet generell viel und aktuell sogar so weit weg, dass er nur am Wochenende nach Hause kommt. Diese Situation führte schon vor einigen Jahren dazu, dass wir für uns die eher klassische Rollenteilung gewählt haben. Womit wir alle erstaunlich zufrieden sind.

Was ich aber oft vermisst habe, das sind die wirklich ungeschönten Bilder, Beschreibungen und Gedanken. Diese Erlebnisse, die man nur der besten Freundin erzählt. Diese mega peinlichen Momente und bösen Gedanken, für die man keinen Mama-Orden bekommt. War ich denn verdammt nochmal die einzige Mama, die ihren Mann schon mal erschießen wollte (ich war tatsächlich schon einmal sehr dankbar für die strengen Waffengesetze in unserem Land)? 

Wo sind all diese „Oh Gott, wie peinlich“-Erlebnisse und die „Ich kann nicht mehr“-Momente? Die „Ich bring gleich meinen Mann um“- und die „Ab wann genau können die in ein Internat?“-Augenblicke? Und ich meine jetzt die so richtig fiesen Momente.

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber in meinem Leben gibt es sie durchaus. Klar gibts bei uns auch ganz viele der Instagram tauglichen Erlebnisse mit sauberen und glücklich lächelnden Menschen. Aber die anderen gibts halt auch.

Hier auf meinem Blog möchte ich gern ehrlich über diese Dinge schreiben. Weil sie nunmal Teil unseres Lebens sind. Und manchmal ist ein T-Shirt mit Grasflecken auch viel lustiger als ein sauberes. Weil es nämlich eine Geschichte erzählt, in der man sich wiederfinden kann.

Außerdem habe ich in den letzten sechs Jahren echt viel gelernt über Kinder, Schwangerschaften, Geburten, Sparschäler, Ehen im Allgemeinen und im speziellen unsere, mich selbst und noch so vieles mehr – woran ich euch gerne teilhaben lassen möchte.

Wenn du also mit durchaus diskussionswürdigen Themen und viel Sarkasmus klarkommst, dann hoffe ich, dass einige Sätze dich laut auflachen lassen und andere vielleicht ein wissendes Grinsen auf dein Gesicht bringen.

Und nun viel Spaß beim Stöbern!

Deine Elena